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Klassenräume zu, Vorhänge auf!

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Im Rahmen der Projektwoche 2026 wurde das bekannte Theaterstück „Alice im Wunderland“ aufgeführt! Die Tage davor beschäftigten sich die 10a, die 11ten Klassen sowie das Theaterprofil damit, die Tierkostüme zu nähen, die Spielkartenkostüme zu zeichnen, die Kulissen sowie das Haus des Kaninchens zusammenzukleben und ihre Texte fleißig auswendig zu lernen.

Große Shows brauchen große Vorbereitung

Das eine oder andere Missgeschick geschah (in C0-04 ist es mehrmals zum Platzen von riesigen Ballons gekommen, was dementsprechend sehr laut war), aber es lief im Großen und Ganzen alles glatt. Ich empfand die Generalprobe am Freitag als ein wenig chaotisch, aber Frau Stracke hat mir erklärt, dass je unordentlicher eine Generalprobe im Theater abläuft, desto besser ist es am Showtag.

Es gab eine Show am Freitagabend und eine am Samstagnachmittag; neben den zahlreichen Lehrern, Schülern und ihren Familienmitgliedern dachte sich auch die Sonne, vorbeizuschauen und wortwörtlich zu knallen. Aber ich will mich nicht ganz so laut beschweren, es hätte auch wie am Freitagmorgen sehr stark gewittern können. 

Alice für alle

Bevor sich ein Leser jetzt denkt: „Ah okay, Alice im Wunderland, aufgeführt in der GTST, schon sehr Original“ – der täuscht sich gewaltig! Statt einer einzigen, großen Bühne gab es auf dem gesamten Schulgelände verteilt Bühnen. Angefangen hat das Theaterstück vor der Pausenhalle, beim Eingang Barenkrug. Gegen die Hitze gab es einen kühlen Limetteneistee des Cateringteams.

Als Alice dem weißen Kaninchen in die Pausenhalle hinterherlief, folgte das Publikum ihr, und dort wurden dann alle offiziell von Frau Dienes und Frau Stracke willkommen geheißen. Zuvor wurden die Zuschauer bei der Ticketkasse in 4 verschiedene Gruppen per farbigem Anhänger geteilt.

Vor der Sporthalle wartete nicht nur das bekannte Lied aus Cabaret auf das Publikum, sondern auch vier farbig verschiedene Hasen (Dilem + Mariam (10d) und Emely, Melina, Moritz und ich (10a)), die das aus der Pausenhalle strömende Publikum zu sich heranwinkte. Wir führten unsere jeweilige Gruppe über das Schulgelände, von einer Bühne zur anderen. Ich – als grüner Hase – führte meine Gruppe so: Vom „Haus des Kaninchens“ in N1-09 zum „Chaosrennen“, das direkt vor dem N-Gebäude stattfand, zum „Guter Rat“ (die Szene mit den Grinsekatzen) in K, zur „verrückten Teegesellschaft“ in der Mensa, einer Gesangseinlage und schließlich zum „Rosenbusch“ vor der großen Sporthalle. Die anderen Hasen besuchten samt ihrer Gruppe natürlich auch alle Stationen, eben nur in einer anderen Reihenfolge.

Insgesamt gesehen dauerte das Stück ungefähr 1h 30 Minuten, es gab ein paar Wasserstationen wegen der Hitze auf dem Schulgelände und es wurde eine halbstündige Pause in K0-12 gemacht, wo das Cateringteam einen leckeren Mocktail (samt Eiswürfel!) und Früchte sowie Shortbread, Scones und Gurkensandwiches gratis bereitstellte.

Was in Erinnerung bleibt

Da man Tickets nur reservieren konnte, sie aber vor der Show in der Schule bezahlen musste, gab es dementsprechend einen Tisch mit einer Kasse und eine Liste mit den Namen der reservierten Tickets. Zusammen mit Marian, Dilem (beide 10d) und Moritz (10a) führten wir die Kasse am Samstag und das war wirklich lustig. Nicht, weil wir nicht rechnen können und unsere Gehirne schon im Ferien-Modus sind, sondern weil man so viele Familienmitglieder von Lehrern und Mitschülern getroffen hat. Ich war ganz erstaunt, als der Ehemann von Frau Schön vor uns stand und ich habe dann wirklich zu ihm gesagt: „Aahhh, wow, Sie sind also der Ehemann von Frau Schön!“ Rückblickend gesehen war das ein wenig peinlich, das so herauszuhauen, aber in der Situation war ich einfach ein wenig geflasht (unter Schülern wird gerne gescherzt, dass Lehrer keine Familie haben und in der Schule leben).

Frau Stracke fragte mich später beim Aufräumen, welches der 9 kleinen Theaterstücke bzw. Musikstücke mir am besten gefallen hat und ich bin mir bis heute nicht sicher, da wirklich alle auf ihre eigene Weise sehr schön waren.

Ein großes Dankeschön an der Stelle an alle Beteiligten an diesem Projekt, ihr habt großartige Arbeit geleistet!

Sarah Schumacher, 10a